umbenennen?!
Das Projekt „umbenennen?!“ untersucht die Geschichte und Bedeutung von Straßennamen in Berlin als Spiegel gesellschaftlicher Werte und politischer Umbrüche. In der zweijährigen Ausstellungsreihe wird beleuchtet, wie Namensgebungen und Umbenennungen öffentliche Erinnerung prägen. Dabei werden Themen wie die Erinnerung an den Nationalsozialismus, antifaschistische, feministische und dekoloniale Perspektiven sowie die Sichtbarkeit von Frauen im Stadtraum thematisiert.
“umbenennen!?” beleuchtet die Geschichte der Straßenumbenennungen in Berlin und zeigt, wie diese ein Spiegelbild gesellschaftlicher Debatten sind. Sie untersucht verschiedene Aspekte des öffentlichen Erinnerns, von der Ehrung widerständiger Figuren bis hin zu feministischen und dekolonialen Initiativen, die für ein pluralistisches Gedächtnis plädieren.
Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Aktiven Museums Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. und des Arbeitskreises Berliner Regionalmuseen, gefördert durch die LOTTO-Stiftung Berlin. Sie ist bis Oktober 2025 in allen zwölf Berliner Bezirken zu sehen.
Aufgabe: Unterschiedlichste Druck-, Konstruktionsbau- und Montagearbeiten
- Rahmen- und Ausstellungssystem gefertigt und montiert
- Stahlstangen geschnitten und gepulvert
- Stahlstangen mit Bohrungen versehen
- Stahlstangen zusammengeschweißt
- In die Stahlstangen Wabenkartonplatten eingesetzt
- Aus Stahlstangen kleinere Elemente gefertigt, die mit montiert wurden
- Stabile Papp-Würfel konstruiert
- Pappe geschnitten und zum Würfel zusammengebaut
- SK-Folie bedruckt und auf Würfel geklebt
- Würfel vor Ort platziert
- Wabenkartonplatten bedruckt und montiert
- Auf großem Plattendrucker mit Motiven beidseitig bedruckt worden
- In Rahmen- und Ausstellungssystem eingesetzt und verschraubt
- Verschiedene Größen
- Holzkonstruktion für Aluminiumverbundplatten
- Hölzer zugeschnitten
- Am Zaun von beiden Seiten verschraubt
- Extra Latten angebracht zum anschrauben der Aluverbundplatten
- Aluminiumverbundplatten foliert, laminiert und montiert
- Per Rollendrucker Folie mit Motiven bedruckt
- Auf Aluminiumverbundplatten geklebt
- Mit Anti-Graffiti Laminat geschützt
- Mit Schrauben an vorab installierter Holzkonstruktion befestigt
- Stahlpfähle im Boden verankert
- Um Rahmen- und Ausstellungssystem im Außenbereich einzusetzen
- Löcher im Boden gegraben
- Stahlpfähle in den Boden geführt
- Rahmen- und Ausstellungssystem auf die Stahlpfähle gesteckt
- Tapete verarbeitet
- Tapete per Rollendrucker mit Motiven bedruckt
- Tapete an das Museum geliefert
Material:
Bei diesem Projekt sind folgende Materialien verwendet worden:
- Wabenkartonplatten
- Aluminiumverbundplatten
- SK-Folie
- Metallstangen
- Holz in verschiedenen Arten
- Pappe
- Tapete
Ausführung:
Wir haben einen mehrere Ausstellungsteile übernommen. Dazu gehören sowohl Indoor, als auch Outdoor Abschnitte in den Stadtbezirken Charlottenburg-Wilmersdorf, Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg.
umbenennen?! – Steglitz-Zehlendorf
In Zusammenarbeit mit der Designagentur Franke Steinert haben wir ein einzigartiges Rahmen- und Ausstellungssystem gefertigt, das große Wabenkernplattenkartons in einem modernen ZickZack-Design präsentiert. Die Platten wurden nach dem Design der Agentur bedruckt, geliefert, aufgebaut und montiert.
Die Wabenkernplatten wurden sorgfältig bedruckt und fachgerecht montiert. Die stabilen Pappwürfel wurden präzise zusammengebaut und anschließend mit bedruckter Folie verklebt. So verbinden die Würfel Funktionalität und Design auf ideale Weise, denn sie sind robust genug, um als Sitzgelegenheit genutzt zu werden.
umbenennen?! – Charlottenburg-Wilmersdorf
In der Villa Oppenheim mitten im Herzen Charlottenburg ist von uns ein weiterer Teil der Berlin-weiten Ausstellung “umbenennen?!” umgesetzt worden. Das Rahmen- und Ausstellungssystem ist hier erneut für die Indoor Anwendung zum Einsatz gekommen. Ausgestattet mit bedruckten Wabenkernplatten.
Außerdem haben wir bedruckte Tapeten geliefert, welche vom Museum selbst tapeziert wurden. Die Würfel auf dem Steglitzer-Teil gehören hier ebenfalls mit zum Teil der Ausstellung und sind mit gleichem Verfahren konstruiert.
umbenennen?! – Tempelhof-Schöneberg
Für den neuen Ausstellungsteil im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg haben wir eine robuste und wetterfeste Freiluftinstallation umgesetzt.
An einem bestehenden Zaun haben wir von beiden Seiten Hölzer verschraubt – so entstand eine stabile Grundlage für 18 Aluverbundplatten, die mit bedruckter Folie beklebt und einem Anti-Graffiti-Laminat geschützt wurden. Die Platten zeigen großformatige Motive, die über mehrere Elemente hinweg ein stimmiges Gesamtbild ergeben – präzise ausgerichtet von unserem Montageteam.
Auch das Rahmen- und Ausstellungssystem aus den anderen „umbenennen?!“-Ausstellung kam erneut zum Einsatz – diesmal als Bodeninstallation mit massiven Stahlstangen für den dauerhaften Außeneinsatz über die Ausstellungsdauer.
umbenennen?! – Lichtenberg
Im Rahmen des Projekts wurde ein Gummiboden präzise zugeschnitten und verlegt, welcher jedoch aufgrund des starken Eigengeruchs im Nachgang wieder entfernt werden musste. Auch für diesen Ausstellungsteil kamen die Rahmen- und Ausstellungssysteme wieder zum Einsatz, die sowohl die Kernausstellung als auch den speziell für den Standort Lichtenberg gestalteten Ausstellungsteil präsentierten.
Dabei wurden Wabenkartonplatten in die Rahmensysteme integriert, um eine leichte und dennoch stabile Ausstellungsfläche zu schaffen. Passend dazu wurde ein Tisch aus dem gleichen Material wie die Rahmensysteme gefertigt, der durch eine kleine magnetische Tafel ergänzt wurde, an der Magnetfolie befestigt werden kann. Die von uns gelieferten magnetischen Buchstaben ermöglichen so eine flexible und interaktive Gestaltung.
Darüber hinaus wurden Kartonwürfel angeliefert, die mit einer speziellen SK-Folie beklebt wurden und als eigenständige Exponate dienen. Die Würfel wurden von uns bereits im Vorfeld gebaut. Ergänzend dazu wurde ein großflächiger Folienplot an einer Wandfläche angebracht, der die Ausstellung visuell unterstützt und die Aufmerksamkeit der Besucher lenkt.
Insgesamt bietet die Kombination aus modularen Rahmensystemen, individuell gestalteten Elementen und innovativen Materialien eine ansprechende und flexible Ausstellungsarchitektur, die sowohl am Standort Lichtenberg als auch teilweise an weiteren Standorten zum Einsatz kommt.
Wir freuen uns, erneut Teil dieses wichtigen Projekts zu sein und einen Beitrag zur Sichtbarkeit gesellschaftlicher Themen im öffentlichen Raum leisten zu dürfen.


































































